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Jedoch mein Großvater eröffnete mir die Welt zur Kunst. Er selbst, verdiente sich und seiner Familie den Lebensunterhalt, mit dem Anfertigen von Ölgemälden, in der so genannten " schlechten Zeit " nach 1945. Meine Kindheit war bestimmt vom Drang zu bauen, dabei hatte ich immer einen Stift in der Hand und bemalte alles. Im Kunstzirkel meiner Schule, konnte ich mich ausleben, bildete mich weiterund übernahm bald die Schülerleitung. Auch der Umgang mit dem Foto wurde mir dort beigebracht. In den siebziger Jahren kam es zur Verstaatlichung unsers Betriebes und ich erlernte den Beruf eines Drucktechnikers. 1971/73 als Buchdrucker der Förster & Borries KG, ( später Grafische Werke Zwickau ), wurde ichmehr als tiefgreifend mit der Farbenlehre, der Ästhetik des Bildes, so wie deren Präsentation vertraut gemacht und erlernte alle Druckverfahren. Dort qualifizierte ich mich in der Kunstdruckabteilung zumMaschinenführer. Doch um auch die emotionale Sinnlichkeit der Farben zu erkennen, beschäftigte ichmich mit der Farbemlehre, aber auch Linolschnitte, Radierungen und Siebdrucke kamen das erste malzur Anwendung. 1975/76 leistete ich den Grundwehrdienst in Oranienburg. In so genannten " Kommandierungen "übernahm ich, mit einen weiteren Kollegen, die " Ausgestaltung von Objekten ". Wir entwarfen u.a.,riesige Plakate, zeichneten frei und arbeiteten zu zweit an vielen Bildern in Schichtarbeit und schliefen dabei oft am Arbeitsplatz; so etwas prägt, aber es vertieft den Umgang mit der Kunst. Auch wenn derRahmen "Grundwehrdienst in der DDR" hieß und die Themen vorgegeben wahren.1978/79 erlernte ich endlich denBeruf eines Stukkateurs, im neuen elterlichen Betrieb "Stuckgeschäft REINHOLD", in der Abendschule. Aber nicht nur durch das Fach Zeichnenn, wurden mir die Grundlagen der Gestaltung beigebracht, auch das Arbeit mit Gips und Ton ließen mich die dritte Dimension erkennen.Dabei entwickelte ich mich zum "Baustilexperten", erlernte die Schönheit und Möglichkeiten der Ornamentik und der alles verändernde "Bauhausstil" wurden durch diese Ausbildung Grundlage. Das freie Modellieren, Antragen, oder Entwerfen, übte ich im Rahmen meiner Tätigkeiten nachhaltig mit Erfolg aus.1981 heirat und wir bekamen zwei Kinder. In dieser Zeit zeichnete ich nicht nur meine Familie, auch die Ornamentik wurde vertieft und es entstanden so genannte "Gedankenblätter".1988 wurde ich Meister und übernahm die Geschäfte im Betrieb. Diese weitere Ausbildung schaffte die Sicherheit, für wirklich freies, selbständiges Gestalten. 1989 noch vor der Wende, übernahm ich den Betrieb und wir nannten uns " Stuckgeschäft REINHOLDBausysteme". Ich gestaltete und baute, im Rahmen eines Stukkateurmeisters alles, so u.a. " Gaststätten, Klubhäuser, Fassaden, Ladenlokale, sakrale Bauten, Banken, u.s.w., aber auch private Wohnungen, oder Badeanlagen mit Wandmalereien, Steinimitationen, oder Wandreliefs ", ich versuchte mich in vielen. 1994 erhielt ich den " Bundespreis für Denkmalpflege im Handwerk ". In meiner Freizeit beschäftigteich mich mit Grundlagen des " Feng Shui " und erkannte dadurch die Gestaltungsgrundlagen des Ostens. 2001 wurde ich ausgezeichnet, für die Ausbildung des besten Lehrling Sachsens. Der Betrieb erweitertesich und wir hatten über 30 Angestellte. Nach 7 großen Insolvenzen meiner Kundschaft, mußte auch ich2007 Insolvenz anmelden. So besann ich mich auf meine Wurzeln, mit diesem Gefühl im Kopf und mit Wut im Bauch, begann ich Bilder zu malen. 2006/7 Es entstanden Themenbilder, 2007 die erste Ausstellung bei der Firma "Haus & Grund" in Zwickau, 2008/9 arbeitete ich als Stukkateurmeister, auch um malen zu können. Künstlerisch beschäftigte ich mich mit mit dem Kunstmarkt und machte dabei neue Erfahrungen.2008 eine weitere Ausstellung in Zwönitz/Vogtland eine Vernissage brachte gute Kritiken. Ich baute mir2009 ein Atelier "Atelier Malhaus" , auf dem Grundstück meiner Wohnung.2010 am 16.01. habe ich mich als freiberuflicher Künstler selbständig gemacht.2010 am 16.02. Ausstellung im "BUSSNESS AND INNOVATIONS CENTRE ZWICKAU"2011 am 14.08. erneute Selbständigkeit, als Stukkateurmeister. An alle; über meine Bilder,Ich bearbeite Themen die uns alle beschäftigen, aber die man gern' übersieht. Dabei geht es mir nicht unbedingt um eine Lösung und möchte auch nicht mit "erhobenen Finger" auf Probleme zeigen. Das Recht und die Aufgabe, alles zu hinterfragen und neue Sichtweisen zu suchen, spiegelt sich in meiner Arbeit.So bitte ich Euch, mich weder links, noch rechts, oder in irgend eine andere Schublade zu stecken. "Ich bin Ich", und möchte auch so verstanden werden. Als "Freidenker" muß ich mich nicht, an Parteidisziplin, guten Geschmack oder sonstiges halten. Meine Bilder representieren nur eine Meinung, "Meine ". In diesem Zusammenhang muß ich eins' los werden. Ich bin froh, in Deutschland zu leben und solche Bilder und Themen bearbeiten zu können. ("für mich; "Demokratische-Bilder")Ich benutze alle vorhandenen Möglichkeiten meine Umwelt abzubilden, dazu gehören natürlich auch die neuen Medien, dabei spiele ich mit allen Malstilen und versuche Neues. Um alle Unklarheiten zu beseitigen, habe ich eine Legende "ALBUM" (gesehen bei Gerhard Richter; HP) zu allen Bildern aufgelistet.Der Inhalt meiner Arbeiten, muß sich Euch nicht unbedingt erschließen, aber ich will im Wettbewerb der Informationen, "Euch bewegen, anhalten, anregen", mehr nicht. Nehmt Euch also Zeit und sprecht darüber.viel SpaßPS es sind nur Bilder "GÄAESTEBUCH"wer schreibt der bleibtund ich freu' mich!! 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